Klassenzimmerstück in der Jahrgangsstufe 10 – Zeitzeugen des Holocausts

von Website-Team

Klassenzimmerstück in der Jahrgangsstufe 10 – Zeitzeugen des Holocausts

 

Jahrgangsstufenversammlungen auch im zweiten Halbjahr erfolgreich durchgeführt

Auch im zweiten Halbjahr setzt die Realschule Kaarst ein starkes Zeichen für gelebte Mitbestimmung und demokratisches Engagement: In der vergangenen Woche (18.03.2026) führte die Schülervertretung (SV) erneut ihre Jahrgangsstufenversammlungen im Forum durch.

Dabei informierte die SV alle Schülerinnen und Schüler umfassend über geplante Aktionen und Projekte in den kommenden Monaten. Neben der Vorstellung neuer Ideen standen auch aktuelle Anträge an die Schulkonferenz im Fokus, über die offen diskutiert wurde. Die Versammlungen boten den Lernenden die Möglichkeit, ihre Meinungen einzubringen, Fragen zu stellen und aktiv an schulischen Entscheidungsprozessen teilzunehmen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die gemeinsame Evaluation der derzeit geltenden Schulregeln. Hier konnten Rückmeldungen aus der Schülerschaft gesammelt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden. Darüber hinaus blickte die SV auf die vielfältigen Aktionen des ersten Halbjahres zurück und zog ein positives Fazit.

Die Jahrgangsstufenversammlungen sind damit ein zentraler Baustein unserer gelebten Demokratieerziehung an der Realschule Kaarst. Sie stärken nicht nur das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler, sondern fördern auch den offenen Dialog innerhalb der Schulgemeinschaft.


Klassenzimmerstück in der Jahrgangsstufe 10 – Zeitzeugen des Holocausts

Ein eindrucksvolles und zugleich bewegendes Theatererlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10: In Zusammenarbeit mit dem Theater Krefeld Mönchengladbach wurde ein Klassenzimmerstück zum Thema „Zeitzeugen des Holocausts“ aufgeführt.

Organisiert von Schulleiter und Geschichtslehrer Torsten Sotowic, brachte die Inszenierung die Geschichten und Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Holocausts auf besondere Weise näher. In der vertrauten Umgebung des Klassenzimmers entstand eine intensive Atmosphäre, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichte, sich unmittelbar mit den dargestellten Schicksalen auseinanderzusetzen.

Das Stück regte nicht nur zum Nachdenken an, sondern eröffnete auch Raum für Gespräche und Reflexion. Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Eindrücke zu teilen.

Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur historisch-politischen Bildung und verdeutlichte eindrucksvoll, wie bedeutend es ist, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten. Gerade in einer Zeit, in der immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus erster Hand berichten können, gewinnt eine solche Form der Vermittlung zunehmend an Bedeutung.

Die Realschule Kaarst bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieses besonderen Projekts.

 

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