Arbeitsgemeinschaften: Hauswirtschaft

Zwischen Backpulver und Suppengrün.

Pflichtarbeitsgemeinschaften sind in den Klassen 9 und 10 ein wichtiger Bestandteil der Neigungsdifferenzierung. Die Schüler treffen eine Wahl aus den angebotenenen Themenbereichen.

Die Leistungen sind versetzungswirksam.
Das Angebot bietet Platz zur Entfaltung besonderer Neigungen und Begabungen, die in einem solchen Maß im allgemeinen Fächerangebot nicht zur Geltung kommen würden.

Der Unterricht findet in der Regel am Nachmittag statt.

16 Schüler, Jungen wie Mädchen, treten an zur „Arbeitsgemeinschaft“ Hauswirtschaft.

Sie sind hungrig nach den sechs vorangegangenen Unterrichtsstunden und wollen nun hier in der schuleigenen Küche ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Denn wer gerne isst, der sollte auch wissen, wie man die verschiedensten Speisen zubereiten kann. Vorab wurde mit ihnen in einer Theoriestunde die Zubereitung besprochen, und sie erhalten auch einen Einblick in die Ernährungslehre.

In der Praxisstunde nun werkeln sie vor sich hin unter den wachsamen Augen der unterrichtenden Lehrer, die natürlich hier und da eingreifen, Tipps geben oder beim Abschmecken helfen.

Mitunter lernen sie auch Lebensmittel oder Gerichte kennen, die sie bisher nie gekostet, geschweige denn verarbeitet haben.

Da die Arbeits­gemeinschaft Hauswirtschaft keinen direkten Bezug zu irgendeinem Fach des Stundenplans hat, bietet sie den Schülerinnen und Schülern eine willkommene Abwechslung, die sehr gerne angenommen wird.

Für die Lehrer bietet sie die Gelegenheit die Schüler von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Insgesamt stellt die AG Hauswirtschaft also eine Einrichtung dar, die vor allem den praktischen Neigungen der Schüler in hohem Maße entspricht.