In unserer Schule ist was los – Das Infomobil ist da!

Coole Technik trifft auf junge Leute – Praxis statt Theorie

Was verbirgt sich dahinter? Was steckt im Infomobil? Das fragten sich die Schüler der neunten Klassen der Realschule Kaarst am Dienstagmorgen, als sie ins Infomobil gebeten wurden. Mandy aus der 9c meinte zu ihrer Klassenkameradin:“ In so einem Bus haben wir als Grundschüler mal Zähneputzen geübt.“ Das war natürlich ein Joke, weil die Schülerinnen und Schüler durchaus vorher erfahren hatten, dass es diesmal um sogenannte M+E-Berufe gehen sollte.

In Gruppen von bis zu 12 Interessierten wurden die Schülerinnen und Schüler von den beiden Mitarbeitern der Metall -und Elektroindustrie sehr freundlich begrüßt.

Schnell wurde klar, dass man den jungen Leuten hier bewusst machen wollte, welchen Stellenwert die Metall- und Elektroindustrie für die deutsche Wirtschaft hat und dass es hier für Jungen und Mädchen große Berufschancen gibt. Aktuell gibt es 210.000 Auszubildende in dieser Branche. Dass es hier auch für Mädchen gute Chancen gibt, erklärt sich dadurch, dass schwere Arbeiten heute von Maschinen übernommen werden.

Die wichtigen Kriterien bei der Berufswahl wurden ebenso besprochen wie der Umstand, dass es manchmal wenig Sinn macht, sich nach dem mittleren Schulabschluss auf einer weiteren Schule „zu parken“, wenn dieser Schulbesuch nicht zum Ziel führt. Ein ordentlicher mittlerer Schulabschluss und ein bisschen „Biss“ bietet viele Möglichkeiten. Wenn man in der Industrie eine Lehrstelle hat, besteht eine sehr hohe Chance, einen erfolgreichen Abschluss zu machen und eventuell auf diesem Weg sogar noch eine hochschulreife zu erlangen. Nebenbei sind die Verdienstmöglichkeiten attraktiv. Auch auf die Wichtigkeit von Praktika wurde hingewiesen.

Sehr praxisnah wurden die Schülerinnen und Schüler dann an die Bedienung einer sogenannten CNC – Fräsmaschine herangeführt. Vermutlich zum ersten Mal in ihrem Leben erfuhren sie, dass in Mathematik Erlerntes im Beruf wichtig sein kann. Das Wissen um ein Koordinatensystem, sowie das Berechnen einer Oberfläche kamen zum Einsatz. Mit anfänglicher Vorsicht und vielleicht ein wenig Ehrfurcht vor der Technik programmierten die Schülerinnen und Schüler die Fräsmaschine und stellten mehr oder weniger selbstständig ein gefrästes Alustück her.

Dergestalt ermutigt verließen die Jugendlichen das Infomobil.

 

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