Überlebenstraining in der Eifel - Die Klassenfahrt einer Klasse 6

Vom 10. bis zum 12. September 2012 unternahm eine 6. Klasse mit ihren Klassenlehrern eine Fahrt in die Jugendherberge Simmerath-Rurberg in der Eifel. Geplant war ein "Survival-light"-Programm, welches von den zwei Betreuern Herrmann und Elvis ebenso lustig wie kompetent durchgeführt wurde. Schon am Tag der Ankunft ging es los: Im Wald wurde das "Erbsen- und Bohnen-Spiel" gespielt, bei dem sowohl Geschicklichkeit als auch Wagemut benötigt wurden. Am Abend ging es in einer spannenden Nachtwanderung durch den Wald. Jeder sollte eine gewisse Strecke alleine durch den dunklen Wald zurücklegen. Das war manchmal ganz schön gruselig. Zum Glück hatten die Betreuer in regelmäßigen Abständen Teelichter aufgestellt, damit man den Weg besser finden konnte. Der nächste Tag begann mit Bogenschießen. Nach einer gründlichen Einweisung konnte man entweder auf Scheiben oder Luftballons schießen. Nach dem Mittagessen ging es wieder in den Wald, um Brennholz zu sammeln. Dieses wurde benötigt, um über einem Lagerfeuer Stockbrot zu backen. Dafür braucht man jedoch Feuer. Elvis und Herrmann zeigten uns, wie man in der Wildnis Feuer machen kann, ohne auf Streichhölzer oder Feuerzeuge zurückzugreifen. Das war gar nicht so einfach, zumal es plötzlich fürchterlich zu regnen anfing. Doch schließlich gelang es uns, das Feuer zu entfachen. Der Höhepunkt des Abends war die Disco, die wir in einem extra dafür vorgesehenen Raum machen durften. Diejenigen, die zuvor zu wenig Stockbrot gegessen hatten, konnten ihren Hunger mit einer "Mitternachts-Pizza" stillen.
Am nächsten Morgen, nachdem wir die Zimmer geräumt und gefrühstückt hatten, traten wir dann unsere Heimreise an - zwar ganz schön erschöpft, aber auch sehr zufrieden, hatten wir doch eine tolle Klassenfahrt erlebt!

von Lia und Michael



   


   


   


   

 




Fotos: E. Drewes