Klassenfahrt einer Klasse 5 vom 09. bis 11. Mai 2011

Am Montag, dem 9.Mai 2011 um 10.00 Uhr sind wir mit Frau Witte und Frau Küppers nach Wipperfürth in die Jugendherberge gefahren.
Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt und die Betten gemacht hatten, gab es schon Mittagessen.
Am Nachmittag haben wir bei einer Stadtrallye in Gruppen Wipperfürth und seine Umgebung erkundet, danach hatten wir auch noch Zeit für einen kleinen Einkauf.






Nach dem Abendbrot durften wir unsere Zimmer nett einrichten, das Gelände der Jugend- herberge erkunden, drinnen oder draußen Tischtennis oder auf dem neuen Kunstrasenfeld der Jugendherberge Fußball spielen.











Um 21 Uhr stellte sich dann André, unser Betreuer von Insider Traveller vor, der uns den Ablauf der Nachtwanderung und des Programms Survival light am nächsten Tag erklärt hat.

Bei der Nachtwanderung sollten wir ganz leise sein, aber das ist, weil wir alle so aufgeregt waren, nicht so gut gelungen. André war deshalb auch nicht so ganz mit uns zufrieden.

Viele von uns haben an diesem Abend zum ersten Mal in ihrem Leben lebende Fledermäuse gesehen, aber der Versuch, mit einer Jacke eine zu fangen, gelang nicht.
Anschließend hat sich fast jeder etwas zugetraut und ist allein oder zu zweit ohne die andern ein Stück durch den dunklen Wald gegangen.
Da wir bei der Nachtwanderung natürlich keine Taschenlampen dabeihaben durften, (nicht wahr, Tom !) hatten nicht nur einige Mädchen etwas Angst, aber alle haben die kurze Strecke dann doch gemeistert.
Bei der Rückkehr in die Jugendherberge gegen 23.00 Uhr sollten wir uns ganz leise auf unsere Zimmer schleichen, Zähne putzen und ins Bett gehen, weil andere Gruppen ja schon schlafen wollten ...
Aber Frau Witte und Frau Küppers haben in der ersten Nacht nicht viel Schlaf bekommen !

Am nächsten Morgen fiel einigen dann das Aufstehen natürlich etwas schwer.
Nach einem tollen Frühstück haben wir unser Lunchpaket und alles, was wir für unsere Survival -Tour brauchten, in die Rucksäcke gepackt und sind mit André losgezogen.
Wir lernten, nur mit einem Kompass ausgestattet, in unbekanntem Gelände erfolgreich auf Schatzsuche zu gehen, im Wald aus Ästen, Laub und Moos ein wind- und wetterfestes Biwak zum Überleben zu bauen, fast trockenen Fußes die Wipper zu überqueren und im Todessumpf nicht vom Weg abzukommen.
Wenn Andre, der für die Flussüberquerung zwei Seile von einem Ufer zum andern gespannt hatte , das untere Seil nicht so richtig fest gezurrt hatte, bekamen wir doch nasse Füße und nicht nur das ! Und beim Marsch durch den Sumpf blieb so mancher Schuh stecken und ließ sich nur mit großer Mühe wieder herausziehen.
Aber es hat allen richtig Spaß gemacht.
Und weil wir uns bei allen Abenteuern so angestrengt haben, schenkte André uns nach dem Abendessen noch ein tolles Lagerfeuer.
Die zweite Nacht verlief wesentlich ruhiger als die erste.







   




   


   












   






Am nächsten Morgen hieß es dann leider schon wieder Koffer packen.
Vor der Abfahrt hat unser Busfahrer noch ein Klassenfoto gemacht.

 

 



Auf der Rückfahrt versuchten einige noch etwas Schlaf nachzuholen.
Glücklich und zufrieden kamen wir wieder in Kaarst an, wo unsere Eltern uns schon sehnsüchtig erwarteten.





   






Es waren drei wundervolle Tage.

Text: Raffaela, Nicola , Jadzia , Raphael , Tobias , Aurelia, Sara , M. Küppers
Fotos: U. Witte