Schülerinnen einer sechsten Klasse als Forscher in Leverkusen

Wir, die Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse, machten am 17.3.11 einen Ausflug zum Bayerwerk in Leverkusen. Wir fuhren um 8:50 Uhr mit einem Reisebus los und als wir ankamen, waren wir von der großen Halle, die vor uns stand, sehr beeindruckt.
Uns wurden der Raum, in dem wir Frühstücken sollten, und die Toiletten gezeigt und schon ging es auch los …
Wir gingen ins Schülerlabor, von dem wir sehr beeindruckt waren!
Vor uns waren große weiße Tisch in Form eines Halbkreises aufgestellt, daneben waren kleinere Tische, worauf jeweils zwei Notebooks lagen.
Jetzt ging es richtig los. Unser Thema des Tages war der Lotuseffekt.
Unsere Aufgabe war es, herauszufinden, auf welchen Papierarten der Lotuseffekt zu finden ist. Dazu haben wir in Teams selbständig experimentiert!

Zuerst sollten wir in den Teams für die durchzuführenden Experimente die dafür notwendigen Materialien holen, die für uns auf Tischen ausgelegt waren.
Als zweites führten wir Versuche mit Wasser und mit verschiedenen Pflanzenblättern, wie zum Beispiel einem Kohlblatt oder einem Tulpenblatt, und mit noch anderen Blätterarten durch.

Bei dem nächsten Versuch haben wir angefangen, mit Chemikalien zu arbeiten. Wir haben eine Lösung hergestellt, mit der wir den so genannten Lotuseffekt darstellen sollten. Wir mussten aufpassen, dass nichts von den Chemikalien auf unsere Haut gelangt! Allerdings war es nötig, dass die Chemikalien gut miteinander durchgemischt wurden, dafür brauchten sie ungefähr eine halbe Stunde. In dieser Zeit machten wir unsere Frühstückspause, denn Experimentieren macht hungrig!

Als wir nach der Pause wieder ins Labor gingen, waren die Mischungen fertig. Nun tauchten wir eine Glasscheibe und ein Stückchen Stoff in die Lösung.
Die beiden Gegenstände wurden trocken geföhnt und kamen dann noch in die Wärmekammer. In der Zeit schauten wir uns eine Ausstellung über die Firma Bayer an.

Als die Gegenstände aus der Wärmekammer kamen, nahmen wir uns ein Glas Wasser und schauten, ob der Stoff und das Glas wirklich wasserabweisend geworden war. Und tatsächlich! Wir legten die Tücher und die Glasscheiben ins Wasser und als wir sie wieder herausnahmen, waren diese absolut trocken und beim Glas waren keinerlei Wassertröpfchen zu sehen!!
Wir trugen alle Ergebnisse in den Computer ein und durften sie zum Schluss ausdrucken und mitnehmen.
Als wir alle im Bus saßen, waren wir erst einmal sehr erschöpft!
(Wir haben trotzdem noch ein bisschen Party im Bus gemacht …)



   


   


   


   




Text: Cosima Fotos: A. Bäumer